Gasbrand



Die Erreger des Gasbrandes sind ubiquitär, sie sind streng anaerob.
Die Übertragung findet über Kontamination von schlecht durchblutetem Gewebe mit infiziertem Staub statt.

Der Gasbrand entwickelt sich besonders in Gewebetaschen nach schweren Verletzungen.
Die Erreger bilden Giftstoffe, die für die Symptomatik der Krankheit verantwortlich sind.
Durch Allgemeinintoxikation führt die Krankheit sehr rasch zum Tode.
In den letzten Kriegen starben etwa 1% aller Verwundeten an Gasbrand.

Erreger: Clostridium perfringens

Inkubationszeit: Stunden bis wenige Tage

Übertragungsweg: vom Tier zum Menschen

Symptome: Die Krankheit hat trotz aller Antibiotika auch heute noch eine ernste Prognose. In Deutschland tritt sie im Jahr 10 - 20 mal, meist nach Operationen auf, wo der Patient sich selbst mit dem im Darm vorkommenden Erregern infiziert.