Tuberkulose



Die Tuberkulose ist auch heute in den unterentwickelten Ländern eine der häufigsten Infektionskrankheiten, die durch ein Mycobakterium hervorgerufen wird.
Bis 1990 hatte die Erkrankung eine fallende Tendenz.
Seit Öffnung der Grenzen nimmt die Tuberkulose wieder deutlich zu.
Hauptsächlich befallen werden Personen mit den "4-A":

Abwehrgeschwächte, Alleinstehende, Alte, Alkoholiker

Erreger: Mykobakterium tuberkulosis

Inkubationszeit: 4 - 12 Wochen

Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion

Die TBC wird in Stadien eingeteilt.

Primärtuberkulose:
Der Erreger dringt in die Lunge ein und wird dort vom Immunsystem des Körpers teilweise phagozitiert und mit einem "Wall" aus Phagozyten und Sternbergeschen Riesenzellen umgeben. Im Inneren ist dieses Gebilde durch die mangelnde Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff "verkäst". Mit den zugehörigen Lympknoten bildet sich ein sog. "Primärkomplex". Dieser bleibt meistens klinisch stumm und verkalkt im Laufe der Jahre. Oftmals wird er erst im Rahmen einer Röntgenuntersuchung zufällig gefunden. Meistens ist damit die Sache abgeschlossen. Bei schlechter Abwehrlage kann dieser Primärkomplex einschmelzen und über die Blutgefässe in andere Organe streuen. Symptome:
Die häufigste Manifestation der Primärtuberkulose ist die Pleuritis exsudativa mit einem Pleuraerguss.
(Bei jüngeren Menschen ist diese Erkrankung der häufigste Grund für einen Pleuraerguss).