1. Was ist ein/sind typische(s) Zeichen bei Windpocken?
  2. Hautausschlag mit Bläschen im gleichen Entwicklungsstadium.
    Kalkspritzerartige Mundschleimhautflecken.
    Ab dem 4. Tag nach Erkrankungsbeginn, Auftreten einer "Himbeerzunge".
    Vielgestaltiges Exanthem in Form eines "Sternenhimmels".
    Girlandenförmiges aneinander gereihtes fleckenförmiges Erythem.

  3. Folgende Aussage(n) über die Niere ist/sind richtig:
  4. Die Nieren haben Anteil an der Aufrechterhaltung des Säure-Basengleichgewichts.
    Die Nieren sorgen für die Ausscheidung von Blutfetten.
    Die Nieren erzeugen das Hormon Erythropoetin, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt.
    Die Nieren werden von etwa 5% des Blutes des Herzminutenvolumens durchblutet.
    Der Schwellenwert der tubulären Rückresorption von Glukose liegt zwischen 60 und 80 mg/dl.

  5. Wie beginnt die Alzheimer-Demenz?
  6. schleichend mit paranoider Erlebnisverarbeitung
    plötzlich mit Orientierungsstörungen
    schleichend mit Merkfähigkeitsstörungen
    plötzlich mit akustischen Halluzinationen
    plötzlich mit neurologischen Herdzeichen

  7. Bei einer Blutdruckmessung am rechten Oberarm stellen Sie eine erhöhte Differenz zwischen Systole und Diastole fest.
    Wie bewerten Sie das?
  8. Aortenklappeninsuffizienz
    Aortenstenose
    Hyperthyreose
    Hypothyreose
    Pulmonalklappeninsuffizienz

  9. Welche Aussage/n trifft/treffen zu?
  10. Bei der zentralen Zyanose ist die arterielle Sauerstoff-Sättigung erhöht.
    Bei der zentralen Zyanose wird dem Blut im Gewebe vermehrt Sauerstoff entzogen.
    Bei der zentralen Zyanose ist die Blutzirkulation verlangsamt.
    Bei der zentralen Zyanose kommt als Ursache ein Herzfehler in Betracht.
    Bei der zentralen Zyanose ist die Zunge typischerweise rosig.

  11. Welche Verletzung/en sind für die "Fallhand" typisch?
  12. Verletzung des N. medianus
    Verletzung des N. radialis
    Verletzung des N. ulnaris
    Mittelhandbruch
    mehrfach Fingerbrüche

  13. Folgende Aussage(n) treffen zu? Die Tollwut…
  14. wurde bei Tieren in Deutschland seit Jahren nicht mehr beobachtet.
    wird nur durch Hund- und Katzenbisse auf Menschen übertragen.
    hat in der Regel eine Inkubationszeit von Jahren.
    ist bei Verdacht nach dem Infektionsschutzgesetz nicht meldepflichtig.
    ist beim Menschen durch Hydrophobie gekennzeichnet.

  15. Zum Niederdruck-Blutkreislauf zählen?
  16. rechtes Herz
    linker Vorhof
    Arteria pulmonalis
    Pfortader
    Vena pulmonalis

  17. Welche Krankheit/en wird/werden durch einen Virus verursacht?
  18. Cholera
    Tuberkulose
    Gasbrand
    Wundstarrkrampf
    Tollwut

  19. Typische Folgen einer oralen Eisentherapie sind:
  20. Mundwinkelrhagaden
    bierbraune Färbung des Urins
    Schwarzfärbung des Stuhls
    Magenbeschwerden
    Störung der Resorption und damit Fehlwirkungen von verschiedenen Medikamenten

  21. Welches der folgenden Symptome ist typisch bei Multiples Sklerose?
  22. verstärkte Bauchdeckenreflexe
    Erkrankungsbeginn mit Sehstörungen
    kontinuierlicher Krankheitsverlauf mit ständiger schleichender Verschlechterung
    plötzlich auftretende schlaffe Lähmungen
    Krankheitsbeginn meistens nach dem 50. Lebensjahr

  23. Was kann nach operativer Entfernung der Milz auftreten?
  24. kompensatorische generalisierte Lymphknotenschwellung
    verminderte Bildung von Antikörpern
    Mangel an allen Blutzellen
    erhöhte Thromboseneigung
    erhöhte Sepsisgefährdung

  25. Welche Krankheiten werden durch Protozoen verursacht?
  26. Poliomyelitis
    Malaria
    Keuchhusten
    Hepatitis B
    HIV-Erkrankung

  27. Was gilt für Vitamin K?
  28. Vitamin K hemmt die Blutgerinnung
    Vitamin K-Mangel verlängert die Blutungszeit
    Vitamin K-Mangel tritt häufig mit Lebererkrankungen auf
    bei gestörter Darmflora, z.B. durch Antibiotika, kann es zu Vitamin K-Mangel kommen
    viel Vitamin K enthalten Broccoli, Spinat oder Kohl

  29. Was gilt bei Morbus Addison?
  30. Überschuss an Aldosteron
    Mineralhaushalt ist gestört
    Bluthochdruck
    Muskelschwäche
    Hyperpigmentierung

  31. Welche Krankheiten darf der Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz nicht behandeln?
  32. Hepatitis A
    Masern
    ansteckende Borkenflechte
    Tuberkulose
    Dornwarzen

  33. Folgende(r) Befund(e) können für eine ausgeprägte Hypoglykämie erhoben werden:
  34. Heißhunger
    Kussmaul-Atmung
    Azetongeruch
    Feuchte kalte Haut
    langsame Entwicklung

  35. Was trifft für die Harnblase zu?
  36. das maximale physiologische Fassungsvermögen der Blase beträgt beim gesunden Erwachsenen ca. 200 ml
    der Primärharn wird in der Harnblase konzentriert
    bei sehr starker Füllung der Harnblase kann eine reflektorische, unwillkürliche Entleerung erfolgen
    der äußere Schließmuskel der Harnblase wird vom Sympathikus innerviert
    der Harnblasenmuskel wird vom "willkürlichen" Nervensystem gesteuert

  37. Worauf weist eine glatte rote Zunge hin?
  38. Herpes-simplex-Infektion
    Vitamin-C-Mangel
    Vitamin-B12-Mangel
    Multiples Myelom (Plasmozytom)
    Niereninsuffizienz

  39. Für maligne Melanome gilt:
  40. können aus völlig gesunder Haut entstehen
    haben meistens eine glatte Oberfläche
    metastasieren spät
    können aus einem Muttermal entstehen
    Diagnostisch ist die A,B,C,D Regel wichtig

  41. Folgende Aussage/n zum Penis und Hoden ist/sind richtig:
  42. Im Kleinkindesalter ist eine Phimose in der Regel physiologisch.
    Eine Phimose beim erwachsenen Mann hat keinen Einfluss auf die Möglichkeit einer Karzinomentstehung am Penis.
    In den Hoden kommen zwei Drüsenarten vor: Im exokrinen Teil wird das Hormon Testosteron produziert, im endokrinen Teil die Spermien.
    Bei nicht im Skrotum liegenden Hoden besteht die Gefahr, dass die Spermatogenese gestört ist.
    Eine Hodentorsion kommt bei männlichen Kindern vor der Pubertät nicht vor.

  43. Folgende Aussage(n) zur Depression ist/sind richtig:
  44. Patienten, die an einer Depression leiden, haben nach der "Ausheilen" von einer Depression keine manische Phase.
    Bei schweren Depressionen können auftreten: vermindertes Selbstwertgefühl, Gefühl der Wertlosigkeit mit konkreten Suizidgedanken.
    Depressive Menschen können durch Mangelernährung und zu geringe Flüssigkeitszufuhr sehr gefährdet sein.
    Bei Patienten mit schweren Depressionen kann nicht gleichzeitig eine Wahnsymtomatik entstehen.
    Depressionen zählen zu den affektiven Störungen.

  45. Für welche Form der Angina tonsillaris sind Pseudomembranen (festhaftende, grau-weiße Beläge) typisch?
  46. Streptokokken-Angina
    Angina-Plaut-Vincent
    Angina catarrhalis
    Tonsillarabszess
    Diphtherie

  47. Welche Aussage/n trifft/treffen zu?
  48. Folsäuremangel erhöht bei schwangeren Frauen das Risiko für Neuralrohrdefekte des Babys.
    Folsäuremangel führt zu Malabsorption von Vitamin B12.
    Folsäuremangel bewirkt eine Hemmung des Gerinnungssystems.
    Folsäuremangel geht in der Regel mit einer Entzündung des absteigenden Colons (Dickdarms) einher.
    Folsäuremangel erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.

  49. Welche Aussage/n trifft/treffen zu? Bauchdeckenreflexe sind in der Regel…
  50. verstärkt bei schlaffen Bauchdecken, z.B. Mehrgebärenden.
    verstärkt bei straffen Bauchdecken, z.B. Schwangerschaft.
    verstärkt bei Multiple Sklerose.
    abgeschwächt bei jungen, sportlichen Patientinnen.
    abgeschwächt bei älteren Patienten (älter als 75 Jahre), die sich wenig bewegen.

  51. Welche Aussage/n trifft/treffen auf folgende Symptome zu? Am Stamm eines Patienten entdecken Sie bei einer Untersuchung eine flächenhafte Rötung und äußern den Verdacht eines Erythema chronicum migrans (E.c.m., "Wanderröte").
  52. ein E.c.m. ist Folge einer Virusinfektion
    da das E.c.m. im weiteren Verlauf abblasst bzw. spontan abheilt, ist eine Behandlung des zugrunde liegenden Krankheitsbildes nicht erforderlich
    für das Entstehen eines E.c.m. sind Taubenmilben verantwortlich
    neben dem E.c.m. als Leitsymptom kann das zugrunde liegende Krankheitsbild auch mit Allgemeinsymptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Angeschlagenheit einhergehen
    das E.c.m. betrifft nur Erwachsenen, da sich der Überträger auf der glatten Kinderhaut nicht festsetzen kann

  53. Bei unklaren Abdomenschmerzen sprechen deuten folgende Symptome auf eine akute Appendizitis:
  54. Schmerzen im linken Unterbauch
    Druckschmerz am McBurney-Punkt
    kontralateraler Loslass-Schmerz
    Temperaturdifferenz axillärrektal kleiner als 0,5°C
    Leukopenie

  55. Folgende Aussage/n zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) trifft/treffen zu:
  56. Bei der Behandlung von ADS sollten nicht gleichzeitig Medikamente und psychotherapeutische Techniken eingesetzt werden.
    Bei der Aufmerksamkeitsdefizitstörung des Kindesalters (ADS) kann eine motorisch hyperaktive Symptomatik völlig fehlen.
    Störungen der Fein- oder Grobmotorik sind ein Ausschlusskriterium für die Diagnose ADS.
    Mit Flooding-Techniken (Reizüberflutung) erreicht man bei ADS-Patienten in der Regel ein rasches Verschwinden der Symptomatik.
    Symptome wie Distanzlosigkeit oder Impulsivität stützen die Diagnose.

  57. Welche Symptome sind typisch bei Schizophrenie?
  58. dialogische Stimmen
    Gedankenlautwerden
    Gedankeneingebung
    Gedankenentzug
    Ideenflucht

  59. Welche Aussagen zum Reflux (Rückfluss) von Mageninhalt in die Speiseröhre trifft/treffen zu?
  60. Zu den klinischen Symptomen eines pathologischen Refluxes (Refluxkrankheit) gehören Sodbrennen, Regurgitation und epigastrische Schmerzen sowie ein Druckgefühl hinter dem Sternum.
    Der untere Ösophagussphinkter erfährt beim Rauchen, durch Alkohol sowie durch peristaltische Wellen eine Tonusverringerung bzw. eine Öffnung.
    Ursache für eine Refluxkrankheit kann eine Schwangerschaft sein.
    Als Folge einer Refluxkrankheit kann eine Präkanzerose auftreten.
    Therapeutisch werden bei der Refluxkrankheit Medikamente eingesetzt, die den Druck (Muskeltonus) im unteren Ösophagus senken.

  61. Welche/r Typ/en von weißen Blutkörperchen (im Differentialblutbild) ist am zahlreichsten?
  62. Basophile Granulozyten
    Eosinophile Granulozyten
    Lymphozyten
    Monozyten
    Neutrophile Granulozyten

  63. Das Schultergelenk wird durch Bänder und Muskeln gesichert. Welche der genannten Muskeln gehört zu dieser Rotatorenmanschette?
  64. Musculus supraspinatus (Obergrätenmuskel)
    Musculus infraspinatus (Untergrätenmuskel)
    Musculus subscapularis (Unterschulterblattmuskel)
    Musculus deltoideus (Deltamuskel)
    Musculus teres major (Großer Rundmuskel)

  65. Folgende Aussage(n) zum akuten Delirium ("Alkoholentzugsdelir") ist/sind richtig:
  66. Zittern ist ein seltenes Symptom
    ein Delirium tremens tritt nur bei mehr als 3 Promille Blutalkoholspiegel auf
    ein Delirium tremens führt unbehandelt in unter 1% der Fälle zum Tode
    als Vorboten eines nahenden Delirs können Krampfanfälle betrachtet werden
    Wahnvorstellungen schließen ein Delirium aus

  67. Was gilt für die Harnblase?
  68. unter "Harnverhalt" versteht man das Unvermögen, trotz prall gefüllter Harnblase, Urin zu lassen
    den verschiedenen Formen der Harninkontinenz liegt immer die gleiche Ursache zu Grunde
    nach der Blasenentleerung verbleibt normalerweise ein Restharn von etwa 150 ml
    bei der Reflexinkontinenz ist die nervale Verbindung zwischen Hirn und dem für die Blasenfunktion verantwortlichen Rückenmarksabschnitt gestört
    unter einer Pollakisurie versteht man häufigen Harndrang mit jeweils großen Urinmengen und vermehrter Urinausscheidung

  69. Welches sind die typischen Symptome des Horner-Syndroms?
  70. Exophthalmus
    Enophthalmus
    Ptosis
    Miosis
    Mydriasis

  71. Welche Symptome treten bei Morbus Parkinson auf?
  72. Verlangsamung (Bradyphrenie)
    herabgesetzter Muskeltonus
    Ruhetremor
    vegetative Störungen (z.B. Salbengesicht)
    Antriebssteigerung

  73. Folgende Aussage(n) über das Gehirn treffen/trifft zu:
  74. Der Gehirnstoffwechsel benötigt als Energielieferanten vorrangig Fett.
    Eine Abnahme der Durchblutung des Gehirns findet bei Hyperventilation sowie bei intrakranieller Drucksteigerung statt.
    Die Blutversorgung des Gehirns wird im hauptsächlich durch die zwei Arteriae vertebrales gewährleistet.
    Gefäßverbindungen zwischen den Arterien, die das Gehirn mit Blut versorgen, gibt es nicht.
    Während des Schlafens können keine ischämischen Attacken stattfinden.

  75. Folgende(s) Symptom(e) kann/können auf einen Morbus Scheuermann hinweisen?
  76. Seitverbiegung der Wirbelsäule beim Säugling
    Fixierung der Rundrückenbildung bei einem jugendlichen Patienten (Unfähigkeit, den Rundrücken aktiv auszugleichen)
    verminderte Belastungsfähigkeit bei schwerem Heben
    Rundrückenbildung bei einer 55-jährigen Patientin
    Morgensteife im Rückenbereich, die durch körperliche Aktivität nach etwa einer halben Stunde besser wird

  77. Welche(s) Symptom(e) treten beim Down-Syndrom auf?
  78. schräge Augenlidstellung
    vergrößerte Zunge
    sehr häufiges Auftreten von Diabetes-mellitus-Typ 1
    Intellgenzminderung
    Minderwuchs

  79. Folgende Aussage(n) zum Puritismus ist/sind zutreffend:
  80. Bei der Mehrheit der Patienten lässt sich eine konkrete Ursache ermitteln.
    Eine Madenwurminfektion (Oxyuriasis) stellt eine mögliche Ursache dar.
    Eine Psoriasis kann als Ursache ausgeschlossen werden.
    Bei Konfliktsituationen kann eine psychogene Ursache vorliegen.
    Afterjucken tritt fast nur bei Analfissuren auf.

  81. Folgende Organe gehören zum lymphatischen System:
  82. Thymus
    Gaumenmandeln
    Payer-Plaques
    Gallenblase
    Ductus thoracicus

  83. Was ist ein Abszess?
  84. eine Ansammlung von Eiter in einer vorgebildeten Höhle (z.B. Gallenblase)
    eine oberflächliche, nicht eitrige Entzündung
    eine Ansammlung von Eiter in einem durch Gewebeeinschmelzung entstandenen Gewebehohlraum
    eine Anschwemmung von Bakterien in die Blutbahn
    eine Entzündung, die ausschließlich durch Viren verursacht ist

  85. Wie ist die durchschnittliche Lebensdauer von Thrombozyten?
  86. 5 - 10 Stunden
    1/2 - 1 Tag
    1 - 2 Wochen
    ca. 1 Monat
    3 - 4 Monate

  87. Adipositas tritt häufig mit:
  88. Diabetes mellitus
    Bluthochdruck
    Hyperthyreose
    Gicht
    Colitis ulcerosa

  89. Zum Morbus Bechterew gehört/gehören folgende(s) Symptom(e):
  90. Schmerzen und Steifigkeit treten vor allem in den frühen Morgenstunden auf
    Thoraxschmerz bei tiefem Einatmen
    tiefsitzende Rückenschmerzen, teilweise mit Schmerzausstrahlung in die Oberschenkel
    Rückenschmerzen, die bei längerem Stehen auftreten und in Ruhelage verschwinden
    Krankheitsbeginn besonders im Alter zwischen 15 und 40 Jahren

  91. Wofür ist die ein- oder beidseitige Hämatomverfärbung (=Bluterguss) der Augenhöhlen ein diagnostischer Hinweis, wenn auch nicht beweisend?
  92. Apoplektischer Insult (=Schlaganfall)
    Schädelbasisbruch
    Blutungsanämie
    Netzhautblutung
    Grüner Star

  93. Folgende Aussage(n) über den Patellarsehnenreflex ist/sind zutreffend?
  94. Der Patellarsehnenreflex ist ein polysynaptischer Reflex (Fremdreflex).
    Beim Patellarsehnenreflex liegt der Reflexerfolg in der Kontraktion des M. quadriceps femoris.
    Ein Patellarklonus hat keine pathologische Bedeutung.
    Zur Prüfung des Patellarsehnenreflexes sollte der Patient auf dem Bauch liegen.
    Ein Ausbleiben des Patellarsehnenreflexes lässt auf eine Schädigung von L5-S1 schließen.

  95. Was trifft für die Verlausung (Pedikulose) zu?
  96. Die befruchteten Kopflaus-Weibchen kleben ihre Eier, die Nissen, mit einem wasserlöslichen Kitt an die Kopfhaare.
    Die Larven schlüpfen nach 30-40 Tagen aus den Nissen.
    Kopfläuse befallen besonders oft die Achsel- und Schambehaarung.
    Zu den humanpathogenen Läusen zählen die Kopflaus, die Filzlaus und die Kleiderlaus
    Kopfläuse sind gemäß § 6 Infektionsschutzgesetz meldepflichtig

  97. Folgende Aussage(n) zur Pankreatitis ist/sind richtig:
  98. Die häufigste Ursache ist die Mumps-Infektion.
    Die alkoholinduzierte akute Pankreatitis geht immer in die chronische Form über.
    Ein Kreislaufschock ist bei schwerer akuter Pankreatitis selten.
    Typisch ist ein akuter Beginn mit heftigen, häufig gürtelförmigen Oberbauchschmerzen.
    Eine Umstellung auf häufige, kleine Mahlzeiten ist notwendig.

  99. Welches ist/sind Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung?
  100. Diabetes mellitus
    erhöhte HDL-Werte im Blut
    Colitis ulcerosa
    erniedrigte Gamma-GT
    chronische Polyarthritis

  101. Was gilt bei der Obstipation?
  102. Eine Obstipation mit Schmerzen und verstärkten Darmgeräuschen kann auf einen mechanischen Ileus hinweisen.
    Eine Obstipation ohne Darmgeräusche, evtl. mit Schluckauf und schmerzhaftem Meteorismus, könnte auf einen paralytischen Ileus hinweisen.
    Bei Obstipation mit Verdacht auf Ileus ist als Erstmaßnahme ein rektaler Einlauf angebracht.
    Eine Darmentleerung alle zwei bis drei Tage ist wegen der Gefahr der Bildung von Giftstoffen als bedrohlich einzustufen.
    Jeder Obstipation liegt eine Verlegung des Darmlumens zu Grunde.

  103. Folgende Aussage(n) zur Mitralstenose treffen zu:
  104. Vergrößerung des linken Vorhofs
    Stauung im großen Kreislauf
    Vergrößerung der linken Herzkammer
    systolisches Geräusch
    verminderter Druck im linken Vorhof

  105. Welche Aussagen über das Herz treffen zu?
  106. Das Herz wird durch die Herzscheidewand in zwei Wände geteilt.
    Das sauerstoffarme Blut aus den Venen wird von der rechten Herzhälfte aufgenommen.
    Das sauerstoffreiche Blut wird von der Lungenarterie aus dem Lungenkreislauf in die linke Herzhälfte geführt.
    Die Klappen zwischen Vorhöfen und Kammern werden als Taschenklappen bezeichnet.
    Das Endokard besteht aus zwei gegeneinander verschieblichen Blättern, dem Epikard und dem Perikard.

  107. Welche der folgenden Aussagen zum Mammakarzinom sind zutreffend?
  108. In den westlichen Industrienationen ist das Mammakarzinom kein häufiger Malignom der Frau.
    Das Mammakarzinom metastasiert ausschließlich hämatogen.
    Das Mammakarzinom kann nur operativ behandelt werden.
    Eine der wichtigsten Risikofaktoren für das Mammakarzinom ist die familiäre Belastung.
    Die Diagnose des Mammakarzinoms wird ausschließlich durch die Mammographie gesichert.

  109. Wie wird der BMI (Body-Mass-Index) gemessen?
  110. Körpergewicht in kg / Quadrat der Körpergröße in m
    Körpergewicht in kg / Bauchumfang in cm
    Körpergröße in m / Körpergewicht in kg
    Körpergröße in cm - 100
    Körpergröße in m / Brustumfang

  111. Was gilt für Cholesterin?
  112. Das Cholesterin ist der Ausgangsstoff der Steroidhormonsynthese
    Das Cholesterin hat für den Bau der Zellmembranwand keine Bedeutung
    Cholesterin wird zur Bildung von Gallensäuren benötigt
    Das Nahrungscholesterin geht unverändert direkt ins Blut über
    Das Serumcholesterin stammt ausschließlich aus der aufgenommenen Nahrung

  113. Folgende Aussagen zur Entstehung von Osteoporose trifft/treffen zu:
  114. Frauen erkranken weit häufiger als Männer
    Östrogene wirken knochenabbauend
    Einnahme von Kortison-Präparaten über einen längeren Zeitraum führt zu Knochenabbau
    kalziumarme und sehr phosphatreiche Ernährung ist eine Grundlage der Osteoporosebehandlung
    erhöhte körperliche Aktivität ist eine Grundlage der Osteoporosebehandlung

  115. Was gilt für die Labordiagnostik einer Anämie?
  116. Bei Eisenmangelanämie ist das Serum-Ferritin erhöht.
    Bei megaloblastärer Anämie kommt es zu hypochromen Erythrozyten (Hämoglobingehalt des einzelnen Erythrozytenvermindert).
    Bei Sphärozytose (Kugelzellanämie) ist als Zeichen der Hämolyse Bilirubin erhöht.
    Bei Eisenmangelanämie ist Transferrin erniedrigt.
    Bei renaler Anämie kommt es zu einer Erhöhung der Retikulozyten nächtliches asthma cardiale.

  117. Was trifft für Ulcera am Bein?
  118. Arteriell bedingte Ulcera finden sich meist am Innenknöchel und medialen Unterschenkel.
    Venös bedingte Ulcera finden sich meist an Druckstellen (Fersen, Zehen).
    Bei Ulcera muss generell Bettruhe eingehalten werden.
    Bei arteriellen Ulcera muss an Diabetes mellitus gedacht werden.
    Bei arteriellen Ulcera findet sich häufig eine überwärmte Haut in der Umgebung die mit einem an einer übertragbaren Krankheit erkrankten Menschen Kontakt hatte.

  119. Was gilt für körperliche Untersuchungen?
  120. Auskultatorisch ist bei hochgradiger Aortenklappenstenose ohne zusätzliche Klappendefekte ein systolisch-diastolisches Kombinationsgeräusch zu hören.
    Die Palpation der vergrößerten Milz gelingt in Linksseitenlage am besten.
    Bei der Herzauskultation ist bei Mitralklappeninsuffizienz direkt nach dem ersten Herzton ein systolisches Geräusch zu hören.
    Die Palpation der Schilddrüsenlappen von hinten erfolgt seitenvergleichend mit beiden Daumen.
    Bei Lungenemphysem ist auskultatorisch ein verstärktes Atemgeräusch zu hören.