1. Welche Aussage zur Schizophrenie trifft zu?
  2. Der Krankheitsbeginn ist meist nach dem 40. Lebensjahr
    Die Prognose der Erkrankung ist bei schleichendem Beginn besser als bei akut einsetzenden psychotischen Symptomen
    Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken, liegt bei ca. 1%
    Männer erkranken in einem deutlich späteren Alter als Frauen
    Der Verwandtschaftsgrad zu einem an Schizophrenie Erkrankten spielt für das Erkrankungsrisiko keine Rolle

  3. Welche der folgenden anatomischen "Höhlen" rechnet man den Nasennebenhöhlen zu?
  4. Paukenhöhle
    Kieferhöhle
    Stirnhöhle
    Keilbeinhöhle
    Augenhöhle

  5. Welche der folgenden Aussagen zur Mukoviszidose (zystische Fibrose) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
  6. Die Krankheitszeichen treten nur im Bereich der Atmungsorgane auf
    Die Lebenserwartung der Patienten ist deutlich eingeschränkt
    Ist in einer Familie ein Kind an Mukoviszidose erkrankt, ist das Erkrankungsrisiko für ein weiteres Kind nicht erhöht
    Bei Mukoviszidose produzieren die exokrinen Drüsen ein abnorm zähes Sekret
    Bösartige Neubildungen sind bei dieser Erkrankung entscheidend für die Prognose

  7. Welche der folgenden Aussagen zum Mittelohr treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
  8. Das Mittelohr ist durch das Trommelfell vom äußeren Gehörgang abgegrenzt
    Im Mittelohr liegt das Gleichgewichtsorgan
    Das Mittelohr entspricht der Gehörschnecke
    Im Mittelohr befinden sich drei Gehörknöchelchen
    Bei Entzündungen des Mittelohres kommt es in der Regel zu Schwindelgefühl

  9. Welche der folgenden Vitamine zählen zu den fettlöslichen Vitaminen?
  10. Vitamin A
    Vitamin B12
    Vitamin C
    Vitamin D
    Vitamin E

  11. Welche der folgenden Situationen/Belastungen können typischerweise bei Asthmatikern Asthmaanfälle auslösen?
  12. Respiratorische Virusinfekte
    Birkenpollen
    Körperliche Anstrengung
    Acetylsalicylsäure (ASS)
    Kalte Luft

  13. Bei der körperlichen Untersuchung eines Patienten fallen Ihnen "Gefäßspinnen" (Naevus araneus, Spider naevi) der Haut, überwiegend im Bereich des Oberkörpers und des Gesichtes auf. Außerdem beobachten Sie eine Hautrötung der Handinnenfläche und der Fußsohle (Palmar- und Plantarerythem). Auf welche Erkrankungsart weisen diese zunächst hin?
  14. Nierenerkrankung
    Herzerkrankung
    Lungenerkrankung
    Lebererkrankung
    Neurologische Erkrankung

  15. Welche der folgenden Aussagen zum Hydrozephalus (Wasserkopf) treffen zu?
  16. Die Liquorräume sind erweitert
    Als Ursache kann eine erhöhte Liquorproduktion vorliegen
    Eine Störung des Liquor-Abflusses kann die Ursache sein
    Die allgemeine Entwicklung betroffener Kinder kann verlangsamt sein
    Kopfschmerzen und Schwindel können auftreten

  17. Welche Aussage trifft zu? Ursache für ein postrenales Nierenversagen kann sein:
  18. Hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)
    Akute Glomerulonephritis
    i.v. Gabe eines Röntgenkontrastmittels
    Septischer Schock
    Prostataadenom

  19. Welche Aussage trifft zu? Ein BMI (Body-mass-Index) von 23 kg/m2 bei einem erwachsenen Mann spricht für:
  20. Extremes Untergewicht
    Leichtes Untergewicht
    Normalgewicht
    Leichtes Übergewicht
    Extremes Übergewicht

  21. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Eine Perikarditis kann ausgelöst werden durch
  22. Strahlentherapie
    eine Virusinfektion
    rheumatisches Fieber
    einen Herzinfarkt
    Tumorerkrankungen (z.B. Bronchialkarzinom)

  23. Bei einem 60-jährigen Mann wurde eine ausgeprägte Divertikulose des Sigmas festgestellt. Er möchte mit Ihnen über die Komplikationsmöglichkeiten sprechen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
  24. Die Entzündung von Divertikeln kann die Symptome einer sog. Linksappendizitis verursachen
    Auf dem Boden einer Divertikulose entstehen häufig Karzinome
    Die Divertikulose kann bedrohliche Darmblutungen auslösen
    Eine divertikulitische Stenose (Engstelle durch entzündete Divertikel) kann ein Sigmakarzinom vortäuschen
    Divertikel können frei oder gedeckt perforieren

  25. Welche der folgenden Befunde/Angaben sind Risikofaktoren für einen Schlaganfall?
  26. Diabetes mellitus
    Mäßiger Alkoholkonsum
    Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) seit 20 Jahren
    Transitorisch ischämische Attacke (TIA) vor 1 Jahr
    Hohes HDL-Cholesterin

  27. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den formalen Denkstörungen zählen:
  28. Denkhemmung
    Zerfahrenheit
    Gedankenabreißen
    Konfabulation
    Beziehungswahn

  29. Für welche Substanzgruppe bei Medikamenten ist ein Reizhusten eine häufig (in etwa 5-10% der Fälle) beschriebene Nebenwirkung?
  30. Morphine
    ACE-Hemmer (Hemmstoffe der Angiotensin-converting-Enzyme)
    Antiepileptika
    Diuretika
    Schmerzmittel vom Typ NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika)

  31. Welche Aussage zum Herz-Kreislauf-System trifft zu?
  32. Das sauerstoffarme Blut fließt von der rechten Herzkammer in die Arteria pulmonalis
    Das sauerstoffarme Blut fließt über die Lungenvenen in den rechten Vorhof des Herzens
    Das sauerstoffreiche Blut fließt über die Lungenvenen in den rechten Vorhof des Herzens
    Das sauerstoffarme Blut fließt von der rechten Herzkammer in die Aorta
    Das sauerstoffreiche Blut fließt über die obere und untere Hohlvene in die linke Herzkammer

  33. Welche der folgenden Aussagen zur hypertensiven Krise treffen zu?
  34. Bei einer hypertensiven Krise sollte der Blutdruck möglichst schnell auf Werte unter 150/95 mmHg gesenkt werden
    Ein diastolischer Blutdruck von ständig über 120 mmHg wird als hypertensive Krise bezeichnet
    Im Rahmen einer hypertensiven Krise kann Nasenbluten auftreten
    Eine hypertensive Krise kann durch ein Phäochromozytom ausgelöst werden
    Eine mögliche Komplikation der hypertensiven Krise ist das Auftreten eines Lungenödems

  35. Welche Aussage zur Lymphogranulomatose (M. Hodgkin) trifft zu?
  36. Sie ist eine gutartige Erkrankung der Lymphknoten
    Sie wird in erster Linie operativ behandelt
    Die Lymphogranulomatose ist infektiös
    Sie wird radio- und/oder chemotherapeutisch behandelt
    Sie heilt in der Regel durch körperliche Schonung aus

  37. Was gehört zum Großhirn?
  38. Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
    Hypothalamus
    Brücke (Pons)
    Zirbeldrüse (Epiphyse)
    Schläfenlappen (Lobus temporalis)

  39. Die Krankheitszeichen eines 2-jährigen Kindes lassen auf einen Pseudokrupp-Anfall schließen. Welche Maßnahmen sind in der Regel indiziert?
  40. Beruhigung des Kindes durch einen Elternteil
    Kühle, feuchte Luft, z.B. durch Öffnen des Fensters
    Gabe eines Antibiotikums
    Sofortige Intubation
    Gabe von Glukokortikoiden (je nach Ausprägung und Verlauf)

  41. Sie vermuten bei einem Patienten eine akute Hepatitis. Welche der folgenden Laborparameter stützen Ihren Verdacht?
  42. Gamma-GT 20 U/I
    GOT (ASAT) 640 U/l
    Glukose 110 mg/dl
    GPT (ALAT) 920 U/l
    Bilirubin 12 mg/dl

  43. Welche Aussage zur Sterilisation trifft zu?
  44. Die Heißluftsterilisation ist der Dampfsterilisation in jedem Fall vorzuziehen
    Bei trockener Hitze (Heißluftsterilisation) erfolgt die Wärmeübertragung auf das Sterilisiergut schneller als bei feuchter Hitze (Dampfsterilisation)
    Bei der Dampfsterilisation ist eine Mindesteinwirkzeit zu beachten
    Für die Dampfsterilisation müssen die zu sterilisierenden Instrumente stets in feuchtem Zustand in den Sterilisator eingelegt werden
    Bei der Heißluftsterilisation ist ein Betriebsdruck von mehr als 5 bar erforderlich

  45. Welche Wahnform ist typisch bei der Manie?
  46. Verfolgungswahn
    Größenwahn
    Schuldwahn
    Verarmungswahn
    Eifersuchtswahn

  47. Bei einem 42-jährigen Patienten ist schon seit mehreren Jahren eine langsam fortschreitende chronische Nierenerkrankung bekannt. Nun klagt er über deutliche Lidödeme, die vor einigen Tagen aufgetreten seien. Welche der folgenden Befunde lassen an ein nephrotisches Syndrom denken?
  48. Eiweißnachweis im Urin
    Erhöhte Blutungsneigung bei Bagatellverletzungen
    Gewichtszunahme
    Hohe Blutfettwerte
    Gynäkomastie

  49. Welche der folgenden Aussagen zur chronisch-obstruktiven Bronchitis (COPD) treffen zu?
  50. Die COPD ist eine Erkrankung, die zum Tod führen kann
    Als Kardinalsymptome gelten Husten, Auswurf und Belastungsdyspnoe
    Bei der Auskultation hört man typischerweise einen inspiratorischen Stridor
    Als häufigste Ursache für eine COPD gelten Antikörpermangelsyndrome (z.B. IgA-Mangel)
    Im Verlauf der Erkrankung kommt es häufig zu den Spätkomplikationen einer respiratorischen Insuffizienz und Cor pulmonale

  51. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer Influenza sind:
  52. Fieber über 38,5°C
    Trockener Husten
    Tastbare Milzvergrößerung
    Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen
    Neigung zu Kreislaufhypotonie

  53. Welche Aussage trifft zu? Ein bisher gesunder 26-jähriger Mann sucht Sie in Ihrer Praxis wegen Übelkeit und Brechreiz sowie einem leichten Druckgefühl im Oberbauch auf. Es fällt eine Gelbfärbung der Haut und der Skleren auf. Auf Nachfrage berichtet er von einem Türkei-Urlaub vor vier Wochen. Sie vermuten am ehesten ein/eine
  54. akute Cholezystitis
    akute Hepatitis A
    Gallengangskarzinom
    akute Hepatitis B
    Malaria

  55. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Blut im Auswurf kann verursacht sein durch ein/eine
  56. Bronchialkarzinom
    Lungenembolie
    Lungenabszess
    Bronchiektasie
    Interkostalneuralgie

  57. Welche der folgenden Aussagen zum REM-Schlaf (REM = rapid eye movements) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
  58. Beim Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 90% des Schlafes ein
    Der REM-Schlaf ist die traumlose Phase des Schlafes
    Eine Störung der REM-Phase vermindert den Erholungswert des Schlafes
    Der REM-Schlaf fehlt beim gesunden Erwachsenen
    Im REM-Schlaf werden Puls und Atmung schneller

  59. Welche Aussage trifft zu? Beim Karpaltunnelsyndrom (CTS) kommt es zur Kompression des
  60. Nervus radialis
    Nervus ulnaris
    Nervus medianus
    Nervus fibularis
    Nervus femoralis

  61. Ein Patient kommt mit einer Hautrötung am linken Unterschenkel in Ihre Sprechstunde. Der betroffene Hautbezirk reicht vom Knöchel bis knapp unterhalb des Knies. Er hat Fieber (39,2 °C). Sie stellen die Verdachtsdiagnose Erysipel (Wundrose) aufgrund folgender Befunde:
  62. Der Patient klagt über allgemeine Schwäche
    Der betroffene Hautbezirk ist überwärmt
    Die Berührung ist auffallend schmerzlos
    Die Rötung ist scharf begrenzt
    Die Rötung ist unscharf begrenzt

  63. Als Folge welcher der genannten Krankheiten kann eine Arthritis auftreten?
  64. Lyme-Borreliose
    Hyperurikämie
    Hypertonie
    Streptokokken-Infektion
    Neurodermitis

  65. Welche Aussage zum Suizid bzw. zur Suizidgefahr bei einem depressiven Patienten trifft am ehesten zu?
  66. Wer nicht über Suizid redet, wird ihn nicht begehen
    Wer eine Suizidhandlung begeht, will sich unbedingt das Leben nehmen
    Bei einem Patienten darf eine vermutete Suizidalität auf keinen Fall angesprochen werden, um das Suizidrisiko nicht zu erhöhen
    Versteckte Suiziddrohungen sprechen für ein erhöhtes Suizidrisiko
    Fehlende suizidale Handlungen in der Verwandtschaft schließen ein Suizidrisiko nahezu aus

  67. Für welche der folgenden Krankheiten gilt Adipositas als Risikofaktor?
  68. Fettleber
    Kniegelenksarthrose
    Apoplektischer Insult
    Hypertonie
    Diabetes mellitus Typ 1

  69. Welches der folgenden Vitamine spielt für die Blutgerinnung eine besondere Rolle?
  70. Vitamin A
    Vitamin B12
    Vitamin C
    Vitamin K
    Vitamin D

  71. Welche der genannten Laborparameter erhärten Ihren Verdacht, dass der Patient unter einem metabolischen Syndrom leidet?
  72. Hämatokrit 42%
    Kreatinin 0,8 mg/dl
    LDL-Cholesterin 220 mg/dl
    HBA1 c 8%
    HDL-Cholesterin 85 mg/dl

  73. Welche Aussage zum Betreuungsrecht trifft zu?
  74. Als gesetzliche Betreuer können sowohl Angehörige als auch fremde Menschen eingesetzt werden
    Als Nachbar eines Betreuungsbedürftigen darf man keinen Antrag auf Betreuung stellen, das ist Fachpersonal oder Angehörigen vorbehalten
    Wenn eine Betreuung eingerichtet wurde, ist der Betreute automatisch auch geschäftsunfähig
    Gegen die Einrichtung einer Betreuung kann man sich nicht zur Wehr setzen
    Wird eine Betreuung eingerichtet, ist das eine endgültige Entscheidung

  75. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Behandlung der oberflächlichen Thrombophlebitis besteht u.a. in
  76. strenger Bettruhe
    lokaler Anwendung heparinhaltiger Salben
    Mobilisierung
    Lysetherapie, z.B. mit Streptokinase
    Kompressionsverband

  77. Welche Aussage zum sog. Fibromyalgiesyndrom (FMS) trifft zu?
  78. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen
    Der Erkrankungsbeginn liegt meist im Grundschulalter
    Als Ursache wird eine Gluten-Unverträglichkeit angenommen
    Die Laborwerte BKS und Rheumafaktoren sind typischerweise nicht erhöht bzw. nicht nachweisbar
    Therapeutisch wird eine dauerhafte, niedrig dosierte Medikation mit Cortison als Basistherapie empfohlen

  79. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Risikofaktoren für die Entstehung eines Mammakarzinoms gelten:
  80. Lange Stillzeit
    Multipara (Vielgebärende)
    Frühe Menarche
    Späte Menopause
    Genetische Disposition

  81. Welche der folgenden Körperstellen werden von einer Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) bevorzugt befallen?
  82. Streckseiten der Knie
    Streckseiten der Ellenbogen
    Beugeseiten der Knie
    Beugeseiten der Ellenbogen
    Behaarte Kopfhaut

  83. Welche der folgenden Infektionskrankheiten wird (werden) in der Regel auf dem Blutweg oder durch Geschlechtsverkehr übertragen?
  84. Gelbfieber
    Hepatitis B
    Salmonellose
    AIDS
    Norovirus-Infektion

  85. Welche der folgenden Symptome können Hinweise auf eine Alkoholkrankheit sein? Wählen Sie zwei Antworten!
  86. Schlafstörungen
    Tüpfelung der Nägel
    ASR beidseits auslösbar, PSR beidseits fehlend
    Chronische Gastritis
    Gallensteine

  87. Welche der folgenden Aussagen zur glutensensitiven Enteropathie (einheimische Sprue) trifft (treffen) zu?
  88. Es handelt sich um eine Erkrankung, die bevorzugt bei alten Menschen auftritt
    Es besteht primär eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker
    Geeignete Lebensmittel sind Vollkornprodukte
    Klinische Symptome sind Schmerzen in den Fingergrund- und Mittelgelenken
    Unter glutenfreier Diät kommt es zur Besserung der Symptome

  89. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Risikofaktoren für kolorektale Karzinome gelten:
  90. Adipositas
    Genetische Faktoren
    Langjährige chronisch-entzündliche Darmerkrankung
    Ballaststoffarme Kost
    Vitamin-C-reiche Kost

  91. Welche der folgenden Aussagen zur Leberzirrhose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
  92. Leberzirrhose ist die typische Folge einer Hepatitis A
    In der Regel ist die Leberzirrhose reversibel
    Varizenblutungen in der Speiseröhre sind eine Komplikation der Leberzirrhose
    Bei Leberzirrhose ist auf eine strenge eiweißfreie und kalorienarme Diät zu achten
    Eine gefürchtete Folge der Leberzirrhose ist die hepatische Enzephalopathie

  93. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein Patient klagt über Schmerzen im Brustbereich linksbetont. Als Ursachen sind differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen:
  94. Lungenembolie
    Herzinfarkt
    Rippenbruch
    Gürtelrose (Zoster)
    Roemheld-Syndrom (Gastrokardialer Symptomenkomplex)

  95. Welche der folgenden Aussagen zur Refluxösophagitis treffen zu?
  96. Ein ständiger gastro-ösophagealer Reflux kann zu einem Ösophaguskarzinom führen
    Zur medikamentösen Behandlung einer Refluxösophagitis werden Nikotinpräparate empfohlen
    Eine medikamentöse Therapie ist bei einer Refluxösophagitis nicht sinnvoll
    Bei therapieresistenten Beschwerden oder Komplikationen einer Refluxösophagitis ist eine Operation möglich
    Übergewicht gilt als begünstigender Faktor für die Entwicklung einer Refluxösophagitis

  97. Ein 17-jähriger Patient, der Sie wegen psychischer Probleme aufsucht, berichtet im Rahmen der Anamnese, dass er von seinem Arzt Ritalin (Methylphenidat) verordnet bekommen habe. Für welche Erkrankung spricht diese Behandlung am ehesten?
  98. Politoxikomanie
    Depression
    Schizophrenie
    ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
    Angststörung

  99. Welche Aussage zur Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) trifft zu?
  100. Die Hauterscheinungen sind bereits bei der Geburt deutlich sichtbar
    Bei Patienten mit Vitiligo ist das Hautkrebsrisiko vermindert
    Die nicht pigmentierten weißen Hautareale sind besonders schmerzempfindlich
    Die Hauterscheinungen treten meist erst nach dem 70. Lebensjahr auf
    Bereits zeitlich sehr kurze intensive Sonnenbestrahlungen (etwa 10 Minuten) können an den weißen Hautstellen heftige Sonnenbrände auslösen

  101. Bei welchen der folgenden Infektionskrankheiten ist mit einem erhöhten Auftreten von Krebserkrankungen zu rechnen? Wählen Sie zwei Antworten!
  102. Gastroenteritis durch Noroviren
    Chronische Hepatitis B
    Chronische Hepatitis C
    Hepatitis A
    Keuchhusten

  103. Ein Ihnen bekannter 58-jähriger Patient, der seit 8 Jahren an einem insulinpflichtigen Diabetes mellitus leidet, wird in Ihrer Praxis bewusstlos. Die Kreislaufparameter sind stabil (Puls, Blutdruck). Wie handeln Sie bis zum Eintreffen des Notarztes korrekt?
  104. Ich flöße ihm ein zuckerhaltiges Getränk (z.B. Limonade oder Fruchtsaft) ein
    Falls eine sofortige Blutzuckermessung nicht möglich ist, verabreiche ich ihm Glucose i.v.
    Falls eine sofortige Blutzuckermessung nicht möglich ist, verabreiche ich ihm Insulin
    Ich messe den Blutzuckerspiegel, veranlasse aber bis zum Eintreffen des Notarztes keinerlei weitere Maßnahmen
    Ich lagere ihn in Kopf-Tieflage und kontrolliere Puls und Blutdruck alle 5 Minuten

  105. Welche Aussage zur Proteinurie trifft zu?
  106. Proteinnachweis im Urin ist immer pathologisch
    Eine Mikroalbuminurie weist auf ein nephrotisches Syndrom hin
    Eine Proteinurie muss mit einer Erhöhung der Trinkmenge behandelt werden
    Eine Mikroalbuminurie kann Folge einer langjährigen Hypertonie sein
    Proteinnachweis im Urin während einer fieberhaften Erkrankung ist ein sicherer Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Nierenerkrankung

  107. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Ursachen einer Vitamin-B12-Mangelanämie sind:
  108. Streng vegane Kost
    Zustand nach Magenresektion (Entfernung des Magens)
    Divertikel (Aussackungen) des Dickdarms
    Verminderte Lichtexposition
    Operativ entfernte Gallenblase

  109. Welche Aussage trifft zu? Eine 27-jährige Patientin, von der Sie wissen, dass sie unter einer Bulimia nervosa leidet, berichtet Ihnen von gelegentlichem Herzstolpern sowie von einer Obstipationsneigung. Sie vermuten eine/einen
  110. Hyperkaliämie
    Divertikulitis
    Endokarditis
    Hypokaliämie
    Herzneurose

  111. Bei einer 55-jährigen übergewichtigen Patientin fallen seit kurzer Zeit leicht erhöhte Blutzuckerwerte auf, die diätetisch bzw. durch Lebensstiländerung behandelt werden sollen. Welche der folgenden Ratschläge geben Sie? Wählen Sie zwei Antworten!
  112. Sie sollte etwa 3500-4000 kcal/Tag zu sich nehmen
    Der Energiebedarf sollte zu 50-60% durch Eiweiß, zu ca. 20% durch Fett und zu 20-25% durch Kohlenhydrate gedeckt werden
    Der Energiebedarf sollte zu 10-15% durch Eiweiß, zu ca. 30% durch Fett und zu 50-60% durch Kohlenhydrate gedeckt werden
    Sie sollte die tägliche Flüssigkeitszufuhr auf max. 500-1000 ml beschränken
    Regelmäßige körperliche Aktivität wird empfohlen

  113. Welche der folgenden Symptome sind für eine akute Nervenwurzelreizung der Segmente LWK 4/5 oder LWK 5/SWK 1 typisch? Wählen Sie zwei Antworten!
  114. Obstipation
    Einseitige radikuläre Schmerzausstrahlung mit Verstärkung beim Husten
    Isolierter Rückenschmerz bei Lasègueprüfung
    Schmerzausstrahlung ins Bein (lschialgie) bei Lasègueprüfung
    Kopfschmerzen

  115. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Mögliche Auslöser eines epileptischen Anfalls sind:
  116. Alkoholentzug
    Schlafentzug
    Hypoglykämie
    Alkoholexzesse
    Flackerlicht

  117. Welche der folgenden Parameter kann man mit dem üblichen Streifen-Schnelltest (z.B. Combur-Test®) im Urin bestimmen?
  118. Kreatinin
    Leukozyten
    Nitrit
    Glucose
    Harnstoff

  119. Welche Aussage trifft zu? Ein 48-jähriger Patient klagt über gehäufte Kopfschmerzen und gelegentliches Nasenbluten. Im Urinstreifentest sei Eiweiß in Spuren nachgewiesen worden. Sie vermuten am ehesten ein/eine/einen
  120. Nierenzyste
    akutes Nierenversagen
    arterielle Hypertonie
    nephrotisches Syndrom
    Harnwegsinfekt